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Walter Bühler

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Autoren

Walter Bühler

Walter Bühler

 

Wir müssen ihnen bekanntgeben, das Walter Bühler im August letzten Jahres verstorben ist.
Die Abdankung hat am 26. August 2011 in Amriswil stattgefunden.
Seerücken-Literatur verliert damit einen Autor, der seinem Stil treu bleibend durch's stürmische Leben gewandelt ist.
Wir werden Walter Bühler als Menschen und Autor vermissen. Er slammt nun mit Gott und schreibt für die Ewigkeit.

 

zur Person

Walter Bühler ist 1962 in Amriswil geboren und aufgewachsen (ein Ur-Amriswiler). Er lebt und arbeitet heute noch in dem kleinen und beschaulichen Oberthurgauer Städtchen. Nach der Schulzeit liess er sich als Chemielaborant ausbilden. Auf dem zweiten Bildungsweg holte er die Matur nach. Eine Ausbildung zum Programmierer folgte. Ein anschliessendes Soziologiestudium brach Walter Bühler nach zwei Jahren ab, da er Vater wurde, und Verantwortung zeigte. Sieben Jahre lang war er als Mitarbeiter im Beizenkollektiv Löwen in Sommeri tätig. Rollenteilung und aktive Teilnahme an der Erziehung seiner drei Kinder prägten diese Jahre. Und als sich seine Frau selbstständig machte, war er Ganzhausmann. Die Scheidung, aber vor allem die plötzliche Trennung von seinen Kindern, bedeutete für Bühler einen Wendepunkt in seinem Leben. Psychisch angeschlagen war er damals zu wenig attraktiv für den, wie er es selber bezeichnet «perfekten Mitarbeiter im richtigen Alter» fordernden Arbeitsmarkt. Zum psychischen Loch nach der Trennung von der Familie folgte zwei Jahre später auch noch die Arbeitslosigkeit. Der soziale Abstieg von Walter Bühler endete beim Fürsorgeamt. In der Zeit ohne geregelte Arbeit und klar strukturierte Tagesabläufe fing Walter Bühler mit dem Schreiben an

Erste Veröffentlichungen folgten schon bald. 2002 erschien sein erster Kriminalroman «Der Frosch von Kleinwil» im Fouque-Literaturverlag. Sein Erstlingswerk verkaufte Bühler auf der Strasse. In der ganzen Schweiz setzte er so über 1000 Exemplare ab. Das Genre Krimi entwickelte sich zu einer Passion. Das zeigt sein Preisgewinn an den Burgdorfer Krimitagen im Jahr 2006. In der Poetry-Slam-Szene kennt man den Poeten und Geschichtenerzähler Bühler. Im Jahre 2008 erschien sein zweites Werk „Kommisssar Franz Marbass“ beim Kleinverleger Reinhold Liebig in Frauenfeld. Und ein Jahr später folgte der dritte „Kommissar Marbass – das lädierte Steuerrad.“ Frauenfeld, Winterthur und Zürich .... der Autor Walter Bühler ist kein unbekanntes Gesicht mehr in dem Literaturbetrieb. Sein letztes Werk hat er face to face über 3000 mal an den Mann gebracht. Und in Oktober 2010 kommt Kommissar Marbass rekonvaleszent in den Handel.

Literarische Ausrichtung

Lyrik und Prosa, Kriminalgeschichten

 

Preise / Auszeichnungen

Kurzkrimi mit Auszeichnung - Burgdorfer Krimitagen im Jahr 2006

 

Leseproben

Kurzkrimi der Burgdorfer Krimitagen 2006

 

Veröffentlichungen

- Der Frosch in Kleinwil. Kriminalgeschichte, Taschenbuch, ISBN 3826752147, 96 Seiten, Fouqué Literaturverlag

Umschlagtext
"Ich kenne die verinnerlichten Zwänge in mir sehr gut. Schaue ich dem Gegenüber im Spiegel ins Angesicht, so sehe ich mich und keine Fassade von mir" - ein Lebensgrundsatz von Franz Marbass, alias Kriminalkommissar Frosch. Liebe oder Beruf? Jasmin gab Frosch den Laufpass, weil anscheinend sein Beruf ihm wichtiger gewesen war. Frauen, man sollte sich nicht immer wieder an diesen zweibeinigen Geschöpfen orientieren. Solange man alleine lebte, ging es. War man aber verliebt, nützte diese Einsicht wenig. Und man brauchte sie auch. Sind Frauen wirklich des Mannes Untergang? Gedanken, die Frosch immer wieder beschäftigen ...
Kaltblütiger Mord, Menschenhandel und Rosenkrieg. Humorvoll, zynisch und ironisch, philosophisch und spannungsreich beschreibt Walter Bühler die Ermittlungen in einem Mordfall in dem kleinen Ort Kleinwil in der Schweiz.
(in der Kabinettsbibliothek des Verbrechens des Fouqué-Literaturverlags Frankfurt am Main erschienen)

 

- Kommissar Marbass. Krimi, Taschenbuch, ISBN 9778-3-9523363-5-9, 120 Seiten

Zum Inhalt
Kommissar Franz Marbass, den alle nur Frosch nennen, ist ein sehr netter Mensch: ruhig, bescheiden, bodenständig und immer der Gerechtigkeit zugetan. In seiner Freizeit schreibt der Kommissar Kurzgeschichten. Gerne steht er auch am Herd und kocht für seine wenigen Freunde. Dabei geniesst er es, bei einem edlen Tropfen über das Leben im Allgemeinen und die Frauen im Speziellen zu philosophieren. Im neuesten Werk löst Kommissar Franz Marbass einen weiteren Fall. Die spannende Geschichte beginnt in Mailand, wo der Schweizer Polizist einen Berufskollegen antrifft. Zufällig sieht er dort die Leiche einer jungen Frau. Eine Drogentote, wie sich dann herausstellt. Und woher stammt das Opfer des Verbrechens? Ja, genau – aus Kleinwil – dem gleichen kleinen Thurgauer Ort, wo sich auch das Leben und Wirken unseres Kommissars abspielt. Wie der Krimi weitergeht, und welche Gedankengänge des Autors der Geschichte zugrunde liegen wird nicht verraten.

 

Kommissar Marbass «Das lädierte Steuerrad», Taschenbuch, ISBN 978-3-9523545-1-3

Kommissar Marbass hat seinen dritten Fall gelöst. In den Ferien in Amsterdam begegnet er einem Totenkopf. Zusammen mit seiner Freundin besucht er die Nordsee. Ein Krach folgt – und aus ist diese Beziehung. Wieder zurück am Arbeitsplatz, wird er mit
einem Fax über Sax informiert. Sie galt seit Jahren als vermisst. Marbass’ Recherchen ergeben, dass Sax dazumal, vor ihrem Verschwinden, einen Entwickler für Virensoftware im Gefängnis besucht hat. Ein Jahr später ist diese Person von der Firma Micromac angestellt worden. Marbass lebt in Kleinwil. Sein Freund Lieberherr ist ein Poetryslammer und Geschichtenerzähler aus Leidenschaft. Marbass lektoriert seine Texte. Nebenbei verliebt er sich in eine Frau. Das Ei wird von ihr gekocht, so wie er es haben will.

 

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